Elektronische Zustellung - oesterreich.gv.at

Die elektronische Zustellung von Behördenschreiben (Rsa, Rsb, Einschreiben usw.) wird ausschließlich vom Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort durchgeführt. Das Service ist über oesterreich.gv.at erreichbar. Es gibt andere Postzustelldienste, diese sind aber aus meiner Sicht KEINE Alternative zu oesterreich.gv.at

Gebührennote - Änderung der Frist!

Neu seit 1. Mai 2022:

Die Frist für die Geltendmachung der Gebühr ist gem. § 38 des GebAG seit 1. Mai 2022 mit 4 Wochen vom Gesetzgeber festgelegt worden. Bisher waren 14 Tage als Frist gesetzt worden.

Quelle: Vortrag MMag. Hans Webhofer / Harald Sexl, 2. November 2022

 

Kündigung des Zertifikates am SV-Ausweis

Jedes Jahr wird so einfach - ratz-fatz - eine "geringe" Gebühr" für das Zertifikat am SV-Ausweis vom Bankkonto eingezogen. So 15 Euro sind doch auch ein paar "Gutachterln"!

Das Zertifikat am SV-Ausweis ist für mich nicht erforderlich. Gutachten, die bei Gericht eingereicht werden, müssen seit 1. Jänner 2021 nicht mehr elektronisch signiert werden. Quelle: GOG § 89c Abs 5, letzter Satz. Derzeit gibt es (noch) die Anforderung im SDG (Sachverständigen- und Dolmetschergesetz) § 8 Abs 3.  Doch dieser Gesetzestext soll nach Meinung eines Rechtsexperten in nächster Zeit "bereinigt" werden. Schon jetzt eine Information wie man das Zertifikat kündigen kann:

Ich habe den Weg gewählt, der mir von Firma A-Trust vorgeschlagen wurde:
a. »» www.online-kuendigen.at
b. Bei der Frage nach der Kartennummer habe ich angebegen: Sachverständigenausweis Ing. Harald Sexl
c. Bei "Ich kündige Folgendes": Digitales Zertifikat am Sachverständigenausweis
d. Name, Adresse usw. eingeben.
e. Mit Handysignatur unterschreiben - fertig!

Stand: 25.10.2022

Update am 27.10.2022: Die Kündigung des Zertifikates wurde bestätigt.

Aktuell: Das lästige Unterlassungsschreiben

Geschätzte Kolleginnen und Kollegen!

Der Sommer ist fast vorüber, ein hoffentlich erholsamer Urlaub liegt hinter Ihnen.

So manche Kollegin oder Kollege hat in den letzten Tagen unangenehme Post erhalten. Es handelt sich dabei um ein Abmahnschreiben von einem österreichischen Rechtsanwalt der im Namen einer (vermeintlichen) Mandantin eine Unterlassung begehrt und ein Datenauskunftsbegehren stellt.

Die Unterlassung ergeht an Betreiber von Homepages, die – leider nur durch eine technische Nachlässigkeit – die Schriften (Fonts) nicht auf dem eigenen Server kopiert haben. Diese Schriften werden automatisch vom Server der Firma Google aus den USA bezogen/übertragen.

Treffen Sie bitte rechtzeitig Vorsorge!

  1. Prüfen Sie, ob Sie die Schiften auf Ihrem Server gespeichert haben.
  2. Das geht ganz einfach: Auf der Homepage https://sicher3.de/google-fonts-checker prüfen Sie, ob Ihre Homepage diese Schriften von den USA überträgt oder bereits lokal gespeichert hat.
  3. Der Vorgang dauert ca. 2 Minuten! Sollten die Auswertung ergeben, dass die Schriften von den USA geladen werden, besteht dringender Handlungsbedarf!
  4. Kontaktieren Sie umgehend Ihren Systemadministrator, Webseiten-Betreuer usw. oder Sie machen umgehend selber die Umstellung.

Ich hoffe, dass Sie damit noch rechtzeitig vor Abmahnschreiben verschont bleiben.

Bei Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Freundliche Grüße

Harald Sexl

Adresse


Hans Tinhof Straße 9
7000 Eisenstadt
Österreich

Kontakt


+43 664 10 00 848
office@sexl.at

Öffnungszeiten


Montag - Freitag
8:00 - 19:00 Uhr

Wir bitten um Terminvereinbarung.